Dr. Petra Richter - Tierärztin
Mobile Kleintierpraxis    Tel 030 740 71 851

Chance für Vier Pfoten e.V.

Als Vorsitzende des von ihr mitgegründeten Vereins leitet Frau Dr. Richter Tierschutzprojekte in Südeuropa, der Türkei und Nordafrika.

Das Credo des Vereins ist die Verbesserung der Lebenssituation von streunenden Hunden und Katzen in Deutschland und Europa.

Mit konzentrierten Aktionen will der Verein ein Beispiel geben, wie tierschutzgerecht und ethisch vertretbar die Population der verwilderten Katzen und Hunde begrenzt werden kann.

Massentötungen der Tere am Ende einer Tourismussaison sind nicht effektiv, führen zu keinerlei nachhaltigem Erfolg und verstoßen gegen das Tierschutzgesetz.


Kastration heißt Leben retten!

Der Verein betreibt Tierschutz nach dem TNR-Prinzip:

Trapp-Neuter-Return, das bedeutet, dass die Tiere gefangen, kastriert, markiert und danach wieder in ihrer gewohnten Umgebung in die Freiheit entlassen werden.


Wieso Weshalb Warum

In den südlichen Urlaubsländern haben die zunehmende Tourismus, das mediterane Klima und das schlecht gelöste Müllentsorgungsproblem zu einer massenhaften Vermehrung von verwilderten Hausketzen und Hunden geführt.

Beseitigungsaktionen der Tiere (auf welche Art auch immer, aber nie tierschutzgerecht!) führen auf lange Sicht nicht zum Erfolg und sind weder ethisch  noch nach europäischem Tierschutzgesetz zu vertreten.

In unseren Einsatzgebieten versuchen wir zusammen mit Tierschutzvereinen, Tierärzten, Gemeinden und den Hotels die Population der Tiere zu begrenzen. Gerade bei den Katzen haben sich Futterplätze in den Hotelanlagen sehr etabliert. An diesen Futterplätzen werden die Katzen 1-2 x jährlich medizinisch versorgt, dazu gehört die Kastration der Neuzugänge, Parasitenbehandlung und Impfung des Alt-Bestandes. Kastrierte Tiere bekommen eine Ohrmarkierung am linken Ohr. Jedes Tier besetzt einen ökologischen Futterplatz und trägt so indirekt zur Populationskontrolle bei.

Wir unterhalten bewußt kein Tierheim und keine Auffangstation, sondern konzentrieren uns auf die Hilfe und Aufklärung vor Ort.


Nachhaltigkeit

Eine weibliche Katze bringt 2 x jährlich 4-7 Junge zur Welt. Diese sind nach 6 Monaten geschlechtsreif. Somit würde eine einmalige Kastrationsaktion wenig Sinn machen. Mit jeder Nachsorge wird außerdem angestrebt den Radius des Gebietes zu erweitern und umliegende Hotelanlagen für unser Projekt zu gewinnen. Erst ab einer Kastrationsrate von 70% steigt die Population nicht mehr an.




Kontakt

info@chancefuervierpfoten.de


Wer helfen möchte:  Spendenkonto

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IBAN DE58 4306 0967 1103 5647 00

BIC GENODEM1GLS