Dr. Petra Richter - Tierärztin
Mobile Kleintierpraxis

Chance für Vier Pfoten e.V.

Kastration heißt Leben retten!


Wer Wie Was

Chance für Vier Pfoten ist ein als gemeinnützig anerkannter deutscher Tierschutzverein. Uns liegt besonders das Wohlergehen der vielen herrenlosen Katzen und Hunde in Südeuropa am Herzen.

Der Verein betreibt Tierschutz nach dem TNR-Pronzip:

Trapp-Neuter-Return, das bedeutet, dass die Tiere gefangen, kastriert, markiert und danach wieder in ihrer gewohnten Umgebung in die freiheit entlassen werden.

Wieso Wehalb Warum

In den südlichen Urlaubsländern haben die zunehmende Tourismus, das mediterane Klima und das schlecht gelöste Müllentsorhungsproblem zu einer massenhaften Vermehrung von verwilderten Hausketzen und Hunden geführt.

Beseitigungsaktionen der Tiere (auf welche Art auch immer, aber nie tierschutzgerecht!) führen auf lange Sicht nicht zum Erfolg und sind weder ethisch  noch nach europäischem Tierschutzgesetz zu vertreten.

In unseren Einsatzgebieten versuchen wir zusammen mit Tierschutzvereinen, Tierärzten, Gemeinden und den Hotels die Population der Tiere zu begrenzen. Gerade bei den Katzen haben sich Futterplätze in den Hotelanlagen sehr etabliert. An diesen Futterplätzen werden die Katzen 1-2 x jährlich medizinisch versorgt, dazu gehört die Kastration der Neuzugänge, Parasitenbehandlung und Impfung des Alt-Bestandes. Kastrierte Tiere bekommen eine Ohrmarkierung am linken Ohr. Jedes Tier besetzt einen ökologischen Futterplatz und trägt so indirekt zur Populationskontrolle bei.

Wir unterhalten bewußt kein Tierheim und keine Auffangstation, sondern konzentrieren uns auf die Hilfe und Aufklärung vor Ort.


Nachhaltigkeit

Eine weibliche Katze bringt 2 x jährlich 4-7 Junge zur Welt. Diese sind nach 6 Monaten geschlechtsreif. Somit würde eine einmalige Kastrationsaktion wenig Sinn machen. Mit jeder Nachsorge wird außerdem angestrebt den Radius des Gebietes zu erweitern und umliegende Hotelanlagen für unser Projekt zu gewinnen. Erst ab einer Kastrationsrate von 70% steigt die Population nicht mehr an.